Erweiterte Krebsvorsorge

Erweiterte Krebsvorsorge

Neben der normalen Krebsvorsorge bieten wir auch präzisere Zusatzuntersuchungen an, die bisher von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.

ThinPrep

Die Gewinnung des Untersuchungsmaterials von der Portiooberfläche (Gebärmutterhals) und aus dem Gebärmutterhalskanal erfolgt mit einem weichen Kunststoff-Bürstchen. Die Bürste wird anschließend in einer speziellen Spülflüssigkeit abgespült. Dadurch wird fast das gesamte Zellmaterial aufgefangen und im Labor aufgearbeitet. Verunreinigungen wie Blut, Schleim oder Entzündungszellen werden herausgewaschen. Die restlichen, letztlich wichtigen Zellen werden in einem Dünnschichtverfahren (ThinPrep) auf einen Objektträger übertragen und ausgewertet. Zur Auswertung kommen fast alle gewonnenen Zellen. Im Gegensatz dazu gehen bei dem herkömmlichen Krebsabstrich bis zu 80% der Zellen unausgewertet verloren.

Vorteile des ThinPrep:

  • präzisere Diagnose im Labor
  • Eventuell vorhandene Zellveränderungen lassen sich besser erkennen o d e r
  • mit höherer Sicherheit ausschließen.

Immunologischer Stuhltest

Der Nachweis von okkultem (verstecktem) Blut im Stuhl ist sehr wertvoll für die Diagnostik von Kolonkarzinomen (Darmkrebs) oder Darm-Polypen. 70-80 % aller Darm-Polypen sind Adenome, die als Neoplasien (Neubildungen) eine maligne (bösartige) Potenz in sich tragen, das heißt, sie können entarten. Die reiche Durchblutung dieser Neubildungen führt schnell zu geringen Blutbeimengungen im Stuhl, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.

Beim herkömmlichen Haemoccult-Test erhält der Patient drei Testbriefchen, die er mit Proben seines Stuhlgangs bestreicht (drei aufeinanderfolgende Stuhlgänge). Der Test kann falsch positive Ergebnisse liefern, da er auch auf tierisches Blut und pflanzliche Stoffe aus der Nahrung reagiert.

Der immunologische Stuhltest ist spezifischer, da er nur menschliches Hämoglobin nachweist. Deshalb muss der Patient keine spezielle Diät mehr einhalten. Der Test untersucht in zwei Stuhlproben von einem Stuhlgang Hämoglobin und den Hämoglobin/Haptoglobin-Komplex. Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff, der durch einen Komplex mit Haptoglobin vor schnellem Abbau geschützt wird. Dadurch werden Blutungsquellen auch aus höher gelegenen Darmabschnitten wesentlich sicherer erkannt. Er ist komfortabler, hochspezifisch und deutlich treffsicherer als der Haemoccult-Test.

Blasenkrebsfrüherkennung

Beim sogenannten „Bladdercheck“ handelt sich um einen Schnelltest im Urin. Mit diesem Test ist es möglich, auffällige Blasenzellen frühzeitig zu erkennen und somit Erkrankungen der Blase bereits in einem frühen Stadium zu entdecken und weitere Untersuchungen gezielt einzuleiten.

Zu den Risikofaktoren gehören Rauchen, dunkle Haarfärbemittel, chronische Blasenentzündungen sowie eine familiäre Belastung mit Blasenkrebs.

Ultraschalluntersuchungen

Vaginale Ultraschalluntersuchung

In der Gynäkologie gilt diese Untersuchung inzwischen als Standard, die allerdings von den Krankenkassen nur bei speziellen Fragestellungen übernommen wird. Diese Untersuchung ermöglicht auf einfache Weise die Beurteilung der Organe des kleinen Beckens wie zum Beispiel Gebärmutter, Eierstöcke und Harnblase. Damit ist eine bessere Aussage über krankhafte Veränderungen im kleinen Becken möglich als bei der gynäkologischen Tastuntersuchung.

Lagekontrolle einer Spirale / Kupferkette / Kupferball 

Da Spiralen unbemerkt verrutschen oder auch verloren gehen können, empfehlen wir die Lagekontrolle einmal im Jahr.

Zu Kosten der Zusatzleistungen informiere ich Sie gern.